Sicherungsautomaten

Sicherungsautomaten: Auch bei Überstrom kühlen Kopf bewahren

Sicherungsautomaten sorgen dafür, dass Leitungen und Kabel nicht durch Überhitzung beschädigt werden. Sie schalten den Strom ab, sobald zu viel Strom zu lange durch die Leitungen fließt. Sicherungsautomaten gibt es als 1-, 2 oder auch 4-polige Varianten für Gleichstrom- oder auch Wechselstromfehlleistungen. Messen sie über einen vorab definierten Zeitraum einen bestimmten Überstrom, schalten sie den Strom ab. Dieser kann dann nur manuell wieder eingeschaltet werden.

Sensible Sicherungsautomaten

Ein Problem, dem viele Sicherungsautomaten ausgesetzt sind, liegt darin, dass sie quasi einen Spagat machen müssen, was das ungehinderte Passieren notwendiger Stromspitzen und das Schützen der Kabel und Leitungen vor unerwünschtem und schädlichem Überstrom angeht. Nicht alle Sicherungsautomaten können hier eine klare und eindeutige Linie ziehen - zum Leidwesen der Verbraucher. Diese nämlich sitzen nicht selten vor plötzliche schwarzen Bildschirmen, weil Sicherungsautomaten "gehandelt" und den Strom abgeschaltet haben. Am besten ist es also, wenn Sicherungsautomaten sowohl über eine große Auswahl an Auslösekriterien verfügen wie auch diese an den Verbrauch der jeweiligen Verbraucher orientiert sein sollten.

Sicherungsautomaten in allen Größen

Sicherungsautomaten gibt es in unterschiedlichen Größen. So sorgen wiedereinschaltbare Mini-Sicherungsautomaten für Sicherheit in einem niedrigen Spannungsbereich (12 V und 24 V), beispielsweise in Autos. Größere Sicherungsautomaten finden sich indes in Haushalten oder auch zur Sicherung des Stroms in öffentlichen Gebäuden. Wichtig für diese Sicherungsautomaten ist, dass sie den Stromkreis sowohl vor Überlastung wie auch vor Kurzschlüssen schützen und demnach sowohl thermisch wie auch elektromagnetisch den Strom bei entsprechenden Werten abstellen. Zudem müssen diese Sicherungsautomaten mit einer Freiauslösung ausgestattet sein. Das bedeutet, dass sie man den Strom auch manuell nicht wieder anstellen kann, wenn die eigentliche Fehlerquelle noch nicht behoben ist, also beispielsweise immer noch Überstrom die Leitungen und Kabel gefährdet.